Samstag, 20. September 2014

7. Tag: Cederberge-Namaqualand

Unsere erste Station nach einem Super-Frühstück war am frühen Morgen eine Wanderung zu urtümlichen Felszeichnungen. Das hier ist eine davon, die man aufgrund der Ähnlichkeit der Tiere zu Dinosauriern noch nicht wirklich einordnen kann:

Am Ende des Weges (man hätte auch noch weitere 10 Stationen anlaufen können) fand sich diese schöne Flußlandschaft:

Ein besonderes Highlight war diese Bergagame:

 Auf dem Weg zurück wurden wir von der Polizei kontrolliert. So hatten wir Gelegenheit, eine Webervogelkolonie zu beobachten. 

 
Mittendrin gab es ein Nest des heiligen Ibis. 

Thomas sichtete aus dem fahrenden Auto einen Sekretär -  ein seltener Vogel hier in der Gegend.

Im Guesthouse angekommen - die Unterkünfte sind wirklich vom Feinsten - haben wir im schönen Garten einen Korallenbaum entdeckt.

Abends noch ein Steak und morgen geht es nach Namibia.

Freitag, 19. September 2014

6. Tag: Stellenbosch-Cederberge

Am Morgen steuerten  wir als erstes nach dem guten Frühstück die Blowbeerbucht nördlich von Kapstadt  an, um einen letzten Blick auf den Tafelberg zu werfen:

Im Anschluß an den Getränkekauf  ging es in den West Coast Nationalpark.  Wären wir allein gewesen, hätten wir uns hier wohl den ganzen Tag aufgehalten. So beschränkte es sich auf eine Pirschfahrt entlang der Hauptstraße und eine kurze Exkursion über Stege in ein Vogelgebiet.

Dort gelang Thomas u.a. diese Aufnahme von zwei hintereinanderfliegenden großen Flamingos:

 Außerdem sahen wir Elantantilopen in weit-weit-weg, Leopardschildkröten, dieses Steinböckchen ...

... und Familie Strauß mit mindestens 5 Küken. Vater Strauß fand es nicht so prickelnd, dass ihnen das Steinböckchen zu nahe kam:

Ein Paradies-Kranich-Pärchen, Nationalvogel Südafrikas, soll hier für heute den Abschluß bilden. Wir sahen zwischen dem Nationalpark, dem Jachthafen, an dem wir einen Mittagsimbiß nahmen, und der Endunterkunft insgesamt 19 Paradies-Kraniche - Rekord für diese Strecke lt. Stefan.

Gegrilles Abendessen und ein Rotwein, der mit Roiboos-Tee versetzt ist (sehr lecker!) rundeten den Tag ab.

Donnerstag, 18. September 2014

5. Tag: Stellenbosch - Township Langa

Das heutige Tagesprogramm war kultureller Art: Zuerst Besuch im Kindergarten eines Township, der von der schwedischen Herbergsmutter Katharina unterstützt wird. Es gibt insgesamt über 100 Kinder in zwei Altersgruppen, 3-5 und 1-2 Jahre.

Im Anschluss hatten wir noch einmal freie Zeit in Stellenbosch, weil das Regenwetter erst zum Nachmittag besser werden sollte. Tatsächlich mussten Thomas und ich nach dem Shopping (Safarihemd, Sonnenbrille und Stachelschweinborsten) vor einem Gewitter in ein Café flüchten. 
Im Sonnenschein kamen wir dann beim nächsten Programmpunkt, Besuch im Township von Kapstadt, an. Die Führungen, die von Chamäleon bezahlt werden, tragen mit zur finanziellen Verbesserung der Lage in den Townships bei. 

Dieses hier war sicher ein Vorzeigeobjekt. Dennoch sind die Zustände mit teils 3 Familien in einem kleinen Schlafzimmer für unsereins undenkbar.

3 Frauen enthaarten an einem offenen Feuer die hier bereit liegenden Schafsköpfe, die dann gegrillt und als preiswertes Fleisch verkauft werden. Makaber, aber auch faszinierend: 

Im Gemeindezentrum zeigte unser Guide Anthony uns noch verschiedene Projekte: deutsche Architekturstudenten bauen als Praktikum ein Theater aus Schiffscontainern, Frauen und Kinder lernen das Töpfern und Bemalen von Tassen, Tellern etc.

Solche Programmpunkte sind  nicht unbedingt das, was wir gerne sehen möchten, aber schon wichtig, um zu lernen, wie gut es uns zu Hause doch geht und wie zufrieden wir sein sollten.

Mittwoch, 17. September 2014

4. Tag: Kapstadt - Stellenbosch

Am Morgen war es stark bewölkt, nebelig und sah nach Regen aus. Wir holten den ausgefallenen Stadtrundgang vom Ankunftstag nach. Als erstes ging es in den öffentlichen Park, in dem wohl über 8.000 Baumarten aus aller Welt stehen – bekannte und unbekannte Arten,  so wie diese Feige:

Natürlich gibt es auch in Südafrika meine Hörnchen – ein wenig hellgrauer als in den USA. Sie werden hier gefüttert und sind daher wohlgenährt.


Dann geht es weiter zum Castle of Good Hope, einer alten Festung, wo ich hinter Gitter komme:

 Ein schöner Kibitz graste am Wassergraben.

 Gegenüber steht die beeindruckende „Grote Kerk“ – das ist wahrhaft eine große Kirche. Hier hat Nelson Mandela am Tag seiner Entlassung aus dem Gefängnis und am Tag seiner Präsidentenwahl gesprochen.


Leider konnten wir die Kirche wegen eines Events  nicht besichtigen, haben aber noch eine andere kurz gesehen. Im Anschluss ging es in Richtung Stellenbosch zu einer Weinprobe. Mittags hinterließen die leckeren Weine einen nicht unerheblichen Eindruck.

 In Stellenbosch, der Universitätsstadt, waren wir am Nachmittag auf eigene Faust unterwegs und wurden pudelnass. Nachdem wir schon mittags etwas gegessen hatten, gab es auch noch ein Abendessen. Es gibt hier wirklich gute Restaurants mit sehr guter Küche – ist nur alles ein bißchen viel zu essen, wo man sich körperlich nicht wirklich verausgabt.
Dieser beleuchtete Mann gab noch ein Motiv ab.


Dienstag, 16. September 2014

3. Tag: Kapstadt

Die Villa Lutzi wirbt damit, der Stolz aller Kapstädter Gästehäuser zu sein. Nach einem super-guten Frühstück, mit sensationellem Blick über Stadt und Land ging es auf zum Cape of Good Hope, eine vom Meer umtoste Halbinsel von sagenhaft wilder Schönheit. Ein Muss. Wir wanderten zuerst am Boulders Beach unter eines der bekanntesten Kapsymbole: die Brillenpinguine.
Danach dann natürlich das Kap, der (fast) südlichste Zipfel Afrikas. Gruppenbild am kleinen Schild (am Großen war zu viel los):

Dort leben allerhand Wildtiere: Bärenpaviane...
...Elentantilopen, Klippschliefer, Kormorane und Strausse, Männlein und Weiblein.


Den Nachmittag verbrachten wir an der Victoria & Alfred Waterfront. Shoppingmall für alles, Treffpunkt der Reichen und Schönen und längste Cocktailbar der Welt. 


Ein Rundgang, ein Eiskaffee, ein Paar Nilgänse und ein tolles Abendessen rundeten den Tag ab.

Montag, 15. September 2014

1. und 2. Tag: Frankfurt-Johannesburg-Kapstadt

Eigentlich war die Reise mit Anreise ab München vom Veranstalter vorgesehen. Aber wozu sollen wir nach München reisen, um von dort abzufliegen, wenn man auch von Frankfurt fliegen kann? Also haben wir den Flug von dort gebucht und für unser Auto über den gleichen Parkservice wie im letzten Jahr zur Alaska-Reise, die ja auch ab Frankfurt losging, einen Stellplatz reserviert.

Am Sonntagmorgen habe ich noch zugeschaut, wie Steffi mit Esquibo auf dem Turnier des RVS ritt, dann sind wir in aller Ruhe nach Frankfurt gefahren. Kein Stau, alles hat prima geklappt, auch mit dem Parkplatzservice. Der Shuttle brachte uns ins Terminal, einchecken, Abflug um 20.45 Uhr, etwas über 10 Std. Flug, dann Landung in Johannesburg am frühen Morgen des zweiten Urlaubstages.

Die Einreise gestaltete sich problemlos, dann ging es um 10.05 Uhr weiter nach Kapstadt.
Nach einem Flug von etwas mehr als 2 Stunden nahm uns unser Reiseleiter in Empfang und brachte uns zu unserer Unterkunft, der Villa Lutzi, direkt am Tafelberg.

Am Nachmittag geht es direkt auf den Tafelberg, weil ganz gutes Wetter ist. Anscheinend findet man es diesig hier schon superklasse. Also los. Erst noch im Supermarkt Getränke gekauft. Dann am Berg die Seilbahn hoch (ganz schön steil). Oben hatten wir genug Zeit, alles zu erkunden. Ist schon ein toller Blick von oben.


Krähenähnliche Vögel warten auf Futter und sind sehr fotogen.
 Klippschliefer gibt es hier auch. Dieser hier will einen Zigarettenstummel nehmen, den treibe ich ihm aber aus.

Wir sind bis 17.30 Uhr oben, um 18 Uhr fährt die letzte Bahn runter. Das Licht wird interessant. 
Dann noch Abendessen in einem afrikanischen Lokal mit Spezialitäten aus ganz Afrika. Lecker. Auch der Wein. Dann ins Hotel, duschen, Fotos sichten und – gute Nacht.

Freitag, 12. September 2014

Bald geht's los!

Übermorgen ist es so weit! Sonntag Abend um 20.45 Uhr heben wir von Frankfurt ab nach Johannesburg. Thomas packt schon mal die Koffer ;-)


Unsere Reiseunterlagen sind da, wir werden 4 Pärchen auf der Tour sein. Hoffen wir mal, dass die Chemie zwischen uns stimmt und die Interessenlage die gleiche ist (ich will FOTOS !!!!).


Lt. wetter.com soll es in Kapstadt Gewitter geben - hoffentlich schaffen wir die Tour auf den Tafelberg.


Malaria-Prophylaxe-Tabletten sind gekauft, die werden wir die letzten 12 Tage unserer Tour nehmen, wenn es in die Mücken-Gebiete geht. Sagrotan-Tücher und -Spray werden wohl auch zum Reisegepäck gehören - vorsichtshalber.


Wer die Reise noch mal im Einzelnen verfolgen möchte, kann dies unter diesem Link tun:
http://www.chamaeleon-reisen.de/Afrika/Namibia-Suedafrika-Botswana/Namaqua.pdf


Ich melde mich dann baldmöglichst mit den ersten Eindrücken...